Change

Liebste Leserinnen und Leser, hochgeschätzte Verteidiger der Stundenblumen, werte Herren in grau, liebes Rudel,

Michael Bock zaubert Geschichten wie Kaninchen aus dem Hut. Er ist der Bock, der uns in die unendlichen Weiten der Phantasie entführt hat, der uns den Mut lehrt, gegen das "Nichts" zu kämpfen, und der uns zeigt, dass jedes Kind die Kraft hat, die Welt neu zu erschaffen. Seine Geschichten sind keine bloßen Märchen – sie sind Fenster in andere Welten, sie sind tiefsinnige Reflexionen über die Menschlichkeit, die Fantasie und die Macht der Worte. Heute erweist uns die Ehre und zaubert mit „Change“ von CATT (Weniger zauberhatf aber kulturell durchaus relevant geht es hier zu).

Michael Bock, der Zauberbock
Michael Bock, ein Zauberbock, über "Change" von CATT

Der  Zauberbock über "Change" von CATT (Ein kleines Loblied auf das Zarte, das wachsen will)

Es beginnt wie Morgentau auf einem Blatt. Ganz leicht. Fast unbemerkt. So, als wolle sich das Lied verbeugen, bevor es spricht.

„Change“ ist kein Ruf zur Revolution – es ist ein Flüstern an die innere Bewegung. Ein Lied wie ein Blatt, das fällt – nicht, weil es muss, sondern weil der Wind sanft genug ist. Und wie bei allem, das wirklich zählt, merkt man die Veränderung nicht sofort. Sie ist kein Ereignis. Sie ist ein Prozess.

Ich habe früher geglaubt – und glaube es noch –, dass unsere Welt nicht durch große Taten gerettet wird. Sondern durch kleine. Durch Zuhören. Durch Warten. Durch Lieder wie dieses.

Denn was CATT da singt, ist nicht nur eine Melodie. Es ist ein Angebot. Eine Möglichkeit. Vielleicht sogar ein Zauberspruch – aber einer ohne Tricks.
Sie sagt: „Change is gonna come...“
Und meint: Nicht morgen. Nicht, weil wir schreien. Sondern weil wir bereit sind.

Ihre Stimme ist leise. Und darum hörenswert.
Die Klavierakkorde tasten sich voran wie Worte, die noch nicht ganz wissen, ob sie gesagt werden dürfen.

Und das ist es, was mich rührt.
In einer Welt, die sich vor Veränderung fürchtet, weil sie alles kontrollieren will, ist dieses Lied ein sanftes Gegengift. Es will nicht zurück. Es will nicht zerstören. Es will verwandeln.
Im Stillen.
Von innen.

Vielleicht – so dachte ich beim Hören – ist Change der Gesang jener Zeitblumen, die einst fast verloren gingen.
Sie wachsen nicht schneller, wenn man sie drängt.
Sie blühen, wenn man ihnen glaubt.

 

XOXO
Michael Bock
 
 

Rhythmisch kuscheln mit dem Kuschelbock! Hören Sie "Change" von CATT selbst: In der Kuschelbock Playlist bei Spotify